Der Journalismuspreis der Industrie würdigt herausragende journalistische Leistungen im Bereich der Wirtschaftsberichterstattung.

Die „Wirtschaftsjournalismus-Eule“ steht für Wachsamkeit, Aufklärung sowie Scharfblick und Genauigkeit. Sie ehrt herausragende Beiträge in den Kategorien Print & Online, Bewegtbild, Radio & Podcast, Interview, Kurzbeitrag & Kommentar und Newcomer. Das Ziel: Die Qualität und Relevanz des Wirtschaftsjournalismus zukunftsorientiert zu fördern und herausragende Leistungen von Journalisteninnen und Journalisten in Österreich zu honorieren.

Der „Milan Frühbauer-Preis“ ehrt als Sonderkategorie die Wirtschaftsjournalistin oder den Wirtschaftsjournalisten des Jahres.

Die Eule wird in folgenden Kategorien vergeben:

Bewertungskriterien

Preisgeld pro Kategorie

Das einzureichende Werk wurde im Jahr 2025 veröffentlicht, entweder in einem österreichischen Medium oder hat inhaltlich Österreich-Bezug, ist in deutscher Sprache und befasst sich mit dem Themenbereich der Wirtschaft (Industrie, wirtschaftliche Entwicklungen, Nachhaltigkeit, technologische Innovationen oder andere relevante Schwerpunkte). Das Werk hat darüber hinaus journalistischen Grundprinzipien und ethischen Standards des Berufsstandes zu entsprechen.

Eingereicht werden können Werke von Redaktionen und (freien) Journalistinnen und Journalisten. Fremde Werke können nominiert werden. Teilnehmende können einen Beitrag pro Kategorie und insgesamt höchstens zwei Beiträge einreichen. Für die Kategorie „Newcomer“ ist eine Altersgrenze von höchstens 30 Jahren festgelegt. Für den Sonderpreis kann man mit entsprechender Begründung sich selbst oder eine andere Person nominieren.

Milan Frühbauer

Milan Frühbauer, geboren im Jahr 1947, war ein herausragender Wegbereiter in der Welt der Kommunikation. Sein beruflicher Werdegang begann im Jahr 1972 als er Mitarbeiter der Presseabteilung der Vereinigung Österreichischer Industrieller wurde. Seine Fähigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich darzustellen, führte ihn schnell zur Leitung der Presseabteilung sowie zur Chefredaktion der Wochenzeitschrift „industrie“.

Im Jahr 1980 wurde Milan Frühbauer mit der Gesamtleitung des Bereichs Kommunikation der Industriellenvereinigung (IV) betraut. Sein Engagement und seine visionäre Führung prägten diese Zeit maßgeblich. Er wirkte zudem von 1989 bis Mitte 1998 als Mitglied der Geschäftsführung des Signum Verlages.

Eine neue Ära brach an, als Frühbauer im Jahr 1999 seine Expertise dem Manstein Verlag zur Verfügung stellte. Hier avancierte er rasch zum Herausgeber und Geschäftsführer, wobei er mit seiner Weitsicht und Innovationskraft den Verlag nachhaltig gestaltete. Neben seinen herausragenden beruflichen Erfolgen engagierte sich Milan Frühbauer aktiv im PRVA, wo er später als Präsident wirkte.

Nicht nur in der Praxis, sondern auch als Lektor am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien hat Frühbauer sein umfassendes Wissen und seine Erfahrungen weitergegeben.

Jury

Die Gewinner des Journalismuspreises der Industrie werden durch eine fachkundige Jury ausgewählt: